Ganz vorne in den Bereichen innovative Prozesse und Organisation

Dezember 2020 | Wirtschaftswoche | Der starke Mittelstand

Ganz vorne in den Bereichen innovative Prozesse und Organisation

Jökel Bau aus Schlüchtern gehört zu den deutschen TOP-100-Innovator-Unternehmen

Stefan und Peter Jökel (rechts) freuen sich über die TOP-100-Auszeichnung
Jökel Bau / Beitrag

Das Schlüchterner Bauunternehmen Jökel gehört zu den innovativsten deutschen TOP-100-Betrieben. Jökel überzeugte bei der 27. Runde des Wettbewerbes TOP-100-Innovator in der Größenklasse B (51 bis 200 Mitarbeiter) besonders in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“. Mentor von TOP 100 ist der bekannte Wissenschaftsjournalist Rangar Yogeshwar.

 

In der Laudatio von TOP 100 heißt es: „Altes loslassen und Neues wagen: Innovative Mittelständler wie Jökel Bau haben keine Angst vor dem Wandel, sondern begreifen ihn als Chance.“

 

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Sie zeigt uns, dass wir gerade im Bereich Digitalisierung auf dem richtigen Weg sind“, sagt Peter Jökel, der gemeinsam mit seinem Bruder Stefan das Familienunternehmen in fünfter Generation führt. Stefan Jökel ergänzt: „Auch in den nächsten Jahren wollen wir uns auf digitale Entwicklungen konzentrieren und damit auch weiterhin im Bereich Innovationskraft ganz vorne mitspielen.“ Der Dank der Jökels gilt ihrer Belegschaft: „Das ist kein Preis für die Geschäftsführung. Dies ist ein Preis für das gesamte Team“, sagt Peter Jökel.

 

Jökel deckt die Bereiche Bauträger, schlüsselfertiges Bauen, Roh- und Tiefbau ab und bietet auch Dienstleistungen wie Planungen oder komplette Projektentwicklung an. Dabei arbeitet das Unternehmen sehr unkonventionell. Der 133 Jahre alte Betrieb setzt auf schlankes Projektmanagement in heterogenen Teams, absolute Transparenz in der Belegschaft und das eigene IT-Start-up tabya, das den Bauexperten maßgeschneiderte, digitale Lösungen programmiert.

 

Die interne IT-Ideenschmiede des TOP-100-Unternehmens vereinfacht die Bauprozesse durch individuelle Lösungen: etwa ein digitales Bauhofmanagement, einen Konfigurator zur Ausstattung von Wohnungen oder einen Planserver für das Kennzeichnen und Verwalten von Bauplänen. Auch der „Jökel-Dialog“, ein digitales Tool, mit dem die 135 Mitarbeiter monatlich sich selbst, das Team, die Führungskraft und das Unternehmen bewerten, stammt von tabya. Diese ausgeprägte Diskussionskultur fördert den Entwicklungsprozess und das überträgt sich auch auf die Kundenprojekte. Dazu Peter Jökel: „Bei allem, was wir tun, steht Transparenz absolut im Vordergrund. Gegenüber unseren Kunden, Lieferanten und – ganz wichtig – gegenüber unseren Mitarbeitern.“

 

www.joekel.de